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Der desolate Zustand der Scholmwehrbrücke ist seit 2013 immer mal wieder von den Ratsherren Fritz Vokuhl und Volker Hahn in diversen Ausschuss- und  Ratssitzungen zum Thema gemacht worden. Auf Initiative des ehemaligen Bauausschussvorsitzenden Peter Münch vor gut drei Jahren fand ein gemeinsamer Ortstermin mit der Königshütte statt. Resultierend daraus wurde im Bauausschuss mit allen Beteiligten über die Situation diskutiert, um endlich zu einer Lösung zu gelangen. Doch es tat sich nichts!

 

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Um das Thema wieder auf die Tagesordnung zu bekommen sowie unseren Gästen ein ordentliches Bild beim Überqueren der Oder bieten zu können, haben Angehörige der Wählergruppe im Rat die Scholmwehrbrücke so gut es ging gereinigt und von Unrat befreit. Wieder war kein Interesse für die Wehrbrücke zu wecken.
WgiR hatte vor wenigen Monaten erneut in einer Sitzung des Rates auf die Gefahr einer endgültigen Sperrung der Brücke hingewiesen. Doch auch dieser alarmierende Hinweis wurde vom Bürgermeister bedauerlicher Weise nicht Ernst genommen. Resultat jetzt: die Scholmwehrbrücke ist auf nicht absehbare Zeit gesperrt.
 
Jeder weiß, wie wichtig diese Brücke als Verbindung zur Innenstadt für u.a. die Kliniken im Gebiet Kirchberg und auch für die katholische Kirche ist. Die wirtschaft-liche und touristische Bedeutung sollte klar, erheblich und unbestritten sein.
 
Jedoch haben der Bürgermeister und ein Teil der Ratsmitglieder eine über den Bohlenbelag hinausgehende Kostenbeteiligung an der Sanierung der Brücke auf Grund der Tatsache, dass sie im Eigentum der Königshütte steht, bisher ohne weitere Überlegungen einfach abgelehnt bzw. abgetan. Warum nur ist ein Miteinander immer wieder ein Problem?
 
Wenn Bürgermeister Dr. Gans sich jetztscholmwehrbruecke19.jpg scheinbar für öffentliche Fördermittel (Leadermittel) engagiert und einsetzen will, wäre das hoffentlich ein guter Anfang. Warum er aber in Kenntnis des Problems sich zuerst für Fördermittel zur „Verlegung“ des Mini-Golfplatzes eingesetzt hat, bleibt sein Geheimnis. 

WgiR wird sich jedenfalls im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter dafür einsetzen, dass die Wehrbrücke möglichst schnell wieder für die Fußgänger freigegeben wird. Frei nach dem Motto Friedrich Schiller‘s: „Wir könnten viel, wenn wir denn zusammenfinden!“

Das Trauerspiel um die Scholmwehrbrücke


Fotos: Fritz Vokuhl
   

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