Löschwasserversorgung Bartolfelde / Slideshow

Ratssitzung - 29.09.2016

Alle
Brandschutz wichtig - dringend etwas geschehen
Bauamt 
Gödecke bescheinigte Teich desolaten Zustand. Massnahme: Ablauf mit neuen Brettern versehen. Leck abgedichtet. Unrat aus Schlamm entfernt. Recherche über das Wasser, wo es abbleibt. Entnahme aus Trinkwasserleitung nicht möglich, Bürgermeister Dr. Gans.
Volker Hahn Antragsänderung: Mängel am Teich festgestellt, wenn möglich sofort beseitigen.
Volker Hahn Antrag: Ehemaliger Rastplatz an der Ecke "Im Heibek/Weideweg" zurückgezogen.

Rechtsgrundlagen

Quelle: Landesfeuerwehrverband Niedersachsen, Info-Nr. 8

Gemäß § 2 Abs. 1 Ziff. 2 des Nds.Brandschutzgesetzes obliegt der Gemeinde die Grundversorgung mit Löschwasser. Hieraus resultierende Aufgaben der Gemeindebrandmeisterin/ des Gemeindebrandmeisters können auf kommunaler Ebene z. B. durch Dienstanweisungen geregelt sein. § 2 Abs. 4 Ziff. 2 des Nds. Brandschutzgesetzes regelt den über die Grundversorgung hinausgehenden Löschwasservorrat (Objektschutz) und überträgt die Verantwortung an die baurechtlich verantwortliche Person.

Der § 41 der Niedersächsischen Bauordnung regelt die Wasserversorgung wie folgt:

(1) Gebäude mit Aufenthaltsräumen müssen, soweit es ihre Benutzung erfordert, eine Versorgung mit Trinkwasser haben, die dauernd gesichert ist. Zur Brandbekämpfung muss eine ausreichende Wassermenge in einer den örtlichen Verhältnissen entsprechenden Weise zur Verfügung stehen. In den technischen Regeln und Mitteilungen der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und des Deutschen Instituts für Normung (DIN e.V.) wird Weiteres geregelt.

Grundversorgung

Die Grundversorgung mit Löschwasser richtet sich nach der baulichen Nutzung und der Gefahr der Brandausbreitung in einem Schutzbereich/Baugebiet.

Gemäß § 17 Baunutzungsverordnung werden Baugebiete klassifiziert und in der technischen Regel DVGW Arbeitsblatt W 405 anhand der Gefahr der Brandausbreitung die Richtwerte für den erforderlichen Löschwasserbedarf der jeweiligen Klasse angegeben (Anlage 1).

Die Grundversorgung kann aus dem öffentlichen Trinkwasserrohrnetz und/oder durch andere Maßnahmen sichergestellt werden.

Öffentliches Trinkwasserrohrnetz
Zur Grundversorgung dürfen nur Löschwasserentnahmestellen (Hydranten) in Ansatz gebracht werden, die mindestens 24 m3/h (400 l/min) Löschwasser über die Dauer von zwei Stunden liefern und in einem Umkreis (Radius) von 300 m (Löschbereich) um das Brandobjekt liegen. Der Nachweis über die tatsächliche Leistungsfähigkeit und weitere Informationen zum Trinkwasserrohrnetz sind auf Anfrage vom örtlich zuständigen Wasserversorger zu erbringen.

Bereitstellung des Löschwassers durch andere Maßnahmen
Wenn das Trinkwasserrohrnetz zur Deckung des gesamten Löschwasserbedarfes nicht ausreicht und keine unerschöpflichen Wasserquellen zur Verfügung stehen, ergeben sich für die zuständige Gemeinde folgende Deckungsmöglichkeiten:

• Entnahme aus Löschwasserteichen gem. DIN 14210.
• Entnahme aus Löschwasserbrunnen gem. DIN 14220.
• Entnahme aus Löschwasserbehältern gem. DIN 14230.
• Entnahme aus eigenständigem Löschwassernetz

0
0
0
s2sdefault
powered by social2s
   

Copyright © 2016 Wählergruppe im Rat - kurz WgiR - genannt

Aktuell sind 191 Gäste und keine Mitglieder online

© Wählergruppe im Rat
24262
Heute
Gestern
Diese Woche
Letzte Woche
Dieser Monat
Letzter Monat
Alle Tage
251
192
665
22346
3722
3363
24262

Deine IP: 54.226.33.117
21-02-2018 09:49