Löschwasserversorgung Bartolfelde / Slideshow

„Die unabhängige Löschwasserversorgung am Dorfteich in Bartolfelde ist stark gefährdet, so einleitend Klaus Morich, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr am Rande der Begehung von der Wählergruppe im Rat. Er erklärte gegenüber den Kandidaten, das hier dringender Sanierungsbedarf besteht. Der Wasserstand verpflüchtigt sich und tritt an verschiedenen Stellen ins Erdreich ein. Mit den durchgeführten Massnahmen ist man jedenfalls nicht zufrieden, so Morich.  

Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Schlammschicht, die vor Jahren abgesaugt wurden und keinen Nutzen brachten, einen vermoderten Geruch vermittelt und zu stinken anfängt, was auch für den Tourismus schädlich ist. Verschiedene Feriengäste haben sich über Gestank und der daraus resultierenden Mückenplage bei uns beschwert, so Morich, der auch in unmittelbarer Nähe einen Ferienhof bewirtschaftet. Selbst Unrat kommt in diesen Tagen zum Vorschein – ein Eindruck der niederschmetternd ist. Trotz Nachfrage und anschließender Begutachtung durch die Bauamtsleiterin ist bisher eine Lösung in weite Ferne gerückt. Ja, man solle sogar warten bis es regnet und der Teich mit Wasser wieder gefüllt ist. Diese Aussage empört nicht nur Klaus Morich, sondern hat auch einen faden Beigeschmack aller Kandidaten von WgiR hinterlassen.
 
Sorge anderer Art bereitet dem 1. Vorsitzenden des Angelsportvereins Klaus Düvel. Mit der Aussetzung von Karauschen (Karpfenartiger Fisch) ist der Bestand dieser bedrohten Fischart ebenfalls stark gefährdet, wenn sich nichts grundlegendes ändert.

Einig sind sich daher alle, eine Sanierung der Überlaufe/Mönch ist unumgänglich. Die Wählergruppe im Rat um Gruppensprecher Volker Hahn wird sich diesem Thema annehmen und sicherte Klaus Morich und Klaus Düvel Unterstützung zu.

Die Infoveranstaltungen in Bad Lauterberg, Osterhagen, Bartolfelde und Barbis, waren mit bis zu 46 Teilnehmern sehr gut besucht, worüber die Wählergruppe im Rat hoch erfreut war. Dabei gab man einen Überblick über die bisher vom Rat beschlossenen und durchgeführten Investitionen und wie man es in Zukunft anders bzw besser gestalten möchte.

Weitere Informationen ...

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Brandschutz wichtig - dringend etwas geschehen
Bauamt 
Gödecke bescheinigte Teich desolaten Zustand. Massnahme: Ablauf mit neuen Brettern versehen. Leck abgedichtet. Unrat aus Schlamm entfernt. Recherche über das Wasser, wo es abbleibt. Entnahme aus Trinkwasserleitung nicht möglich, Bürgermeister Dr. Gans.
Volker Hahn Antragsänderung: Mängel am Teich festgestellt, wenn möglich sofort beseitigen.
Volker Hahn Antrag: Ehemaliger Rastplatz an der Ecke "Im Heibek/Weideweg" zurückgezogen.

 

Massnahme Bauamt:
Am 05.10.2016 hat ein Ortstermin mit dem Stadtbauamt und der Feldmarksgenossenschaft stattgefunden.
Der Zustand von der Quelle bis in den Bereich der Ringstraße wurde begutachtet.
Der obere Bereich von der Quelle wird kurzfristig freigebaggert und ein Graben von ca. 30 m profiliert.
Im weiteren Grabenprofil werden keine Maßnahmen erforderlich sein.
In der Querung Ringstraße wurde eine Kanalspülung durchgeführt und kleine Undichtigkeiten saniert.

Quelle: Protokoll Ratssitzung 34/XVI vom 19.10.2016

Quelle: Landesfeuerwehrverband Niedersachsen, Info-Nr. 8

Gemäß § 2 Abs. 1 Ziff. 2 des Nds.Brandschutzgesetzes obliegt der Gemeinde die Grundversorgung mit Löschwasser. Hieraus resultierende Aufgaben der Gemeindebrandmeisterin/ des Gemeindebrandmeisters können auf kommunaler Ebene z. B. durch Dienstanweisungen geregelt sein. § 2 Abs. 4 Ziff. 2 des Nds. Brandschutzgesetzes regelt den über die Grundversorgung hinausgehenden Löschwasservorrat (Objektschutz) und überträgt die Verantwortung an die baurechtlich verantwortliche Person.

Der § 41 der Niedersächsischen Bauordnung regelt die Wasserversorgung wie folgt:

(1) Gebäude mit Aufenthaltsräumen müssen, soweit es ihre Benutzung erfordert, eine Versorgung mit Trinkwasser haben, die dauernd gesichert ist. Zur Brandbekämpfung muss eine ausreichende Wassermenge in einer den örtlichen Verhältnissen entsprechenden Weise zur Verfügung stehen. In den technischen Regeln und Mitteilungen der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und des Deutschen Instituts für Normung (DIN e.V.) wird Weiteres geregelt.

Die Grundversorgung mit Löschwasser richtet sich nach der baulichen Nutzung und der Gefahr der Brandausbreitung in einem Schutzbereich/Baugebiet.

Gemäß § 17 Baunutzungsverordnung werden Baugebiete klassifiziert und in der technischen Regel DVGW Arbeitsblatt W 405 anhand der Gefahr der Brandausbreitung die Richtwerte für den erforderlichen Löschwasserbedarf der jeweiligen Klasse angegeben (Anlage 1).

Die Grundversorgung kann aus dem öffentlichen Trinkwasserrohrnetz und/oder durch andere Maßnahmen sichergestellt werden.

Öffentliches Trinkwasserrohrnetz
Zur Grundversorgung dürfen nur Löschwasserentnahmestellen (Hydranten) in Ansatz gebracht werden, die mindestens 24 m3/h (400 l/min) Löschwasser über die Dauer von zwei Stunden liefern und in einem Umkreis (Radius) von 300 m (Löschbereich) um das Brandobjekt liegen. Der Nachweis über die tatsächliche Leistungsfähigkeit und weitere Informationen zum Trinkwasserrohrnetz sind auf Anfrage vom örtlich zuständigen Wasserversorger zu erbringen.

Bereitstellung des Löschwassers durch andere Maßnahmen
Wenn das Trinkwasserrohrnetz zur Deckung des gesamten Löschwasserbedarfes nicht ausreicht und keine unerschöpflichen Wasserquellen zur Verfügung stehen, ergeben sich für die zuständige Gemeinde folgende Deckungsmöglichkeiten:

•• Entnahme aus Löschwasserteichen gem. DIN 14210.
•• Entnahme aus Löschwasserbrunnen gem. DIN 14220.
•• Entnahme aus Löschwasserbehältern gem. DIN 14230.
•• Entnahme aus eigenständigem Löschwassernetz.

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Vorstellung WgiR - Bartolfelde



Nach der Begehung durch Bartolfelde, hier insbesondere am Dorfteich, fand eine Info-Veranstaltung durch das Orga-Team um Gruppensprecher Volker Hahn statt. Hahn konnte in Müller's Hocafe zahlreiche Bürger begrüßen. Er informierte über die Hauptziele der WgiR und kritisierte die durchgeführten Massnahmen durch die große Gruppe, wie z. B. die Schließung der Grundschulen Bartolfelde und Barbis, aber auch den Verkauf der Stadtwerke. Achim Sommerfeld, Fritz Vokuhl, Julia Wiegand oder auch Sabine Bode indes informierten die Zuhörer über anstehende Projekte, die die WgiR in Augenschein vornehmen werden.

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